BruttoSozialPreis 2007 | 3.11. - 8.12.2008
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BruttoSozialPreis 2007

Pressefoto des Gewinnerteams:  v.l. Jan Heyn, Christoff Strukamp, Thomas Lücke, Nicole Kräenfeld, Anna Heidekrüger, Sebastian Schmidt, Nicoletta Salvetti

Foto: Oliver Schümers

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Pressemitteilung vom 9.12.2007
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Presseclipping Stand 11.11.2007
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Pressemitteilung vom 7.11.2007
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Bewerbungsaufruf auf Motor FM (Live-Interview 19.10.2007)
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Radiobeitrag Mephisto 97.6 Uniradio Leipzig
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Pressemitteilung vom 13.9.2007
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BruttoSozialPreis 2007 1.8.2007
Der BSP im Weckruf von jetzt.de

jetzt.sueddeutsche.de
BruttoSozialPreis 2007
BruttoSozialPreis 2007 08/2007 www.kreuzer-leipzig.de

Freundliche Übernahme

Laura Kroth und Martina Mahnke haben den BruttoSozialPreis 2006 gewonnen. Nun übernehmen sie die Projektleitung.

„Was nützt das Gute in Gedanken?" - unter diesem Motto läuft der BruttoSozialPreis 2007 an, bei dem zehn Studierenden-Teams jeweils ein Kommunikationskonzept für eine Non-Profit-Organisation (NPO) entwickeln. Am Ende des fünfwöchigen Wettbewerbs, der von Experten begleitet wird, kürt eine Jury das beste Konzept, das dann von der NPO realisiert werden kann. Die Leipziger Studentinnen Laura Kroth und Martina Mahnke standen letztes Jahr auf dem Siegertreppchen. Beide haben nun die Projektleitung übernommen.

KREUZER: Konnte euer Kommunikationskonzept für die Blätter für deutsche und internationalen Politik, das euch den Sieg beschert hat, in die Praxis umgesetzt werden?
LAURA KROTH: Bisher noch nicht. Wir haben uns aber noch mal mit der Redaktion getroffen. Die Kampagne ist für Ende des Jahres geplant.
KREUZER: Ist das eine sichere Zusage?
MARTINA MAHNKE: Nein. Wir haben sogar Anfragen von anderen Medien bekommen, die an dem Konzept interessiert sind, aber das kommt für uns nicht in Frage.
KREUZER: Inzwischen seid Ihr Projektleiterinnen des BruttoSozialPreis 2007. Wie kam es dazu?
KROTH: Ich bekam immer wieder dezente Hinweise. In einer E-Mail meinte ein Vorstandsmitglied des Berliner KommunikationsFORUMs e.V.: Du bist meine Lieblingsnachfolgerin! Das hat mich natürlich gefreut. Im März kam dann die offizielle Anfrage. Ich fand, dass es eine einmalige Chance ist, und kontaktierte Martina, damit sie mitmacht.
KREUZER: Wie unabhängig arbeitet ihr von den Berlinern?
MAHNKE: Wir haben einen eigenen Entscheidungsspielraum, ein Budget gibt es allerdings nicht. Gelder akquirieren wir selbst. Ein Sponsoring-Team unterstützt uns dabei.
KROTH: Anfang August verbringen wir mit dem ganzen Team ein Wochenende im Tropical Island, damit sich alle besser kennenlernen. Wir studieren ja alle an unterschiedlichen Hochschulen. Martina und ich fahren momentan noch jeden Mittwoch zum Teamtreffen nach Berlin. Für den Wettbewerbszeitraum verlagern wir unsere Wohnsitze dann zwischenzeitlich ganz dorthin.
KREUZER: Was macht ihr anders als 2006?
KROTH: Wir lassen die lokalen NPOs jetzt von Anfang an gemeinsam mit den Studierenden in den Workshops arbeiten, damit der Wissensaustausch untereinander besser funktioniert. Außerdem wollten wir dem BruttoSozialPreis ein stärkeres thematisches Profil geben.
KREUZER: Was passiert mit den Konzepten, die nicht gewinnen?
MAHNKE: Auf der Webseite des FORUMs gibt es den „Präsentierteller", eine Art Kontaktbörse für Studierende der Kommunikationsbranche und Auftraggeber aus Agenturen, Unternehmen und natürlich NPOs. Dort können sich die Studierenden-Teams mit ihren Konzepten präsentieren.
KREUZER: Wer kann sich bewerben?
KROTH: Alle interessierten Studierenden, in Teams oder auch allein. Wir versuchen Teams pro Stadt zu bilden, um die Pendelwege in der Phase der Konzepterstellung zu vermeiden. Es wäre natürlich großartig, wenn wir aus Leipzig mehrere Teams ins Rennen schicken, damit der Preis gleich hierbleiben kann!
KREUZER: Muss man Kommunikation studieren, um teilnehmen zu können?
MAHNKE: Überhaupt nicht! Wir freuen uns, wenn es in den Workshops interdisziplinär zugeht. Mitmachen können alle, die Lust haben, mal ein Kommunikationskonzept für einen guten Zweck zu erstellen, bei dem sie richtig kreativ werden können. Denn später im Berufsleben hat man mit Sicherheit nie wieder so freie Hand.

Interview: Tina Steinbach    Foto: Ailine Liefeld