BruttoSozialPreis 2007 | 3.11. - 8.12.2008
Newsletter-Anmeldung
BruttoSozialPreis 2007
Above-the-line

Unter above-the-line (ATL) Maßnahmen wird im Marketing die so genannte klassische oder traditionelle Werbung verstanden. Sie ist für den Konsumenten deutlich als Werbung erkennbar und wird via Werbeblöcke im TV, Radiowerbung oder Reklame in Zeitschriften tendenziell unfreiwillig konsumiert. Der Vorteil der Above-the-line-Werbung liegt darin, dass man mit vergleichsweise geringem Aufwand eine sehr große Zahl von potenziellen Käufern erreichen kann.

Agenda-Setting

Der Anglizismus des Agenda Setting bezeichnet die Funktion der Massenmedien, durch das Setzen konkreter Themenschwerpunkte und Einschätzungen in der öffentlichen Meinung, die öffentliche Agenda zu bestimmen. In der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich die Empirische Kommunikationsforschung bzw. die Medienwirkungsforschung im Agenda Setting Approach (Thematisierungs-Ansatz, Thematisierungstheorie) mit der Thematisierungsfunktion der Massenmedien.

AIDA

Das AIDA Modell ist ein Werbewirkungsprinzip und steht als Kürzel für: Attention, Interest, Desire and Action. Das Stufenmodell enthält vier Phasen, die der Kunde durchlaufen soll und die letztlich zu dessen Kaufentscheidung führen sollen. Die vier Phasen werden als gleich wichtig angesehen und finden auch heute noch teilweise in Werbestrategien und Verkaufsgesprächen ihren Niederschlag.

    * Attention - Die Aufmerksamkeit des Kunden wird erregt.
    * Interest - Er interessiert sich für das Produkt.
    * Desire - Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt.
    * Action - Der Kunde kauft das Produkt.

Kritik kann am AIDA Modell einerseits bezüglich der Einseitigkeit der Kommunikation, die ausschließlich in Push-Richtung verläuft und dem Konsumenten keinerlei Möglichkeit der Partizipation einräumt, äußern.

Zum anderen ist der Kommunikationsablauf in der Realität deutlich komplexer und lässt sich nicht ohne weiteres auf die vier AIDA Punkte herunterberechen.

B2B

B2B ist die Abkürzung für Business-To-Business und steht allgemein für Beziehungen zwischen (min. zwei) Unternehmen, im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen (Konsumenten, also Privatpersonen als Kunden, Mitarbeitern oder öffentliche Verwaltung).

B2C

Business-To-Consumer (abgekürzt B2C oder BtC) steht für Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten), im Gegensatz zu Kommunikationsbeziehungen zu anderen Unternehmen oder Behörden. Speziell im Zusammenhang mit der Unterstützung von Geschäftsprozessen durch elektronische Kommunikationsmittel werden die Geschäftsprozesse auf diese Weise kategorisiert.

Below-the-line

Das Attribut below-the-line (BTL) wird im Marketingbereich für alle so genannten »nicht-klassischen« Werbemaßnahmen verwendet. Sie stehen damit im Gegensatz zu den Above-the-line-Maßnahmen. Zu den Below-the-line-Maßnahmen zählen unter anderem: Verkaufsförderung, PR, Sponsoring, Gewinnspiele, Eventmarketing uvm.

Sie wird vom Konsumenten oft nicht bewusst als Werbung wahrgenommen und erreicht dadurch oftmals bessere Aufmersamkeitswerte.
Briefing

Fester Bestandteil eines Werbe-Briefings ist stets eine kompakte Einweisung in die Materie, ein Forderungskatalog, die Marketingstrategie, evtl. Hinweise zu den größten Konkurrenten auf dem Markt und ähnliches. Das Briefing wird vom Kunden an die Agentur gestellt und beinhaltet die Wünsche des Kunden.

(Corporate) Branding

Corporate Branding bezeichnet den Aufbau und Einsatz von Marken, um Unternehmen klar zu positionieren und zu profilieren und damit zur Steigerung des Unternehmenswerts beizutragen. Corporate Branding soll ein unverwechselbares Profil eines Unternehmens nach innen und außen erzeugen. Drei Parameter bestimmen demnach den Erfolg der Marke: die Ziele des Managements, die bestehende interne Kultur und das externe Image bei Kunden, Medien und in der Öffentlichkeit.

CMYK

CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarzton, zur Erhöhung des Kontrastes in dunklen Stellen) und ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Es kann es als komplementär zum RGB-Farbmodell verstanden werden.

Corporate Design (CD)

Unter Corporate Design versteht man das gesamte visuelle Erscheinungsbild einer Organisation oder eines Unternehmens. Zum Corporate Design gehören alle gestalterischen Maßnahmen der Kommunikationsmittel (wie Logo, Briefkopf, etc) bis zur Ausgestaltung vom Arbeitsumfeld (Räume und Einrichtung) oder gar Architektur. Ziel des Corporate Designs die leichte Wiedererkennung der gesamten Organisation bereits an kleinsten Kommunikaten. Das Corporate Design ist ein Teilbereich der Corporate Identity (CI).

Corporate Social Responsibilty

Als Corporate Social Responsibility (CSR) wird unternehmerisches Handeln bezeichnet, welches sich nicht nur auf die eigentliche Geschäftstätigkeit eines Unternehmens konzentriert, sondern darüber hinaus auch integrativ Verantwortung innerhalb der Gesellschaft übernimmt. Vor allem große Aktiengesellschaften sollten nicht nur in der Verantwortung der Aktionäre stehen, sondern auch in der Verantwortung ihrer unmittelbaren Umwelt. Alle Aktionen seitens des Unternehmens, die gesellschaftlich relevante (Förderung von sozialen, kulturellen, sport- und wissenschaftlichen Einrichtungen) Verbesserungen bewirken sollen.

Cross Media

Der Begriff Crossmedia bezeichnet im Marketing die zeitnahe Kommunikation über mehrere inhaltlich und gestalterisch verknüpfte mediale und telekommunikative Kanäle, die den Nutzer über die verschiedenen Mediengattungen führt und auf einen Rückkanal bzw. ein Interaktionsangebot verweist. Das Besondere an einer crossmedialen Kommunikation ist nicht allein die Übermittlung einer Werbebotschaft auf verschiedenen Kommunikationskanälen. Vielmehr ist die Werbebotschaft so gestaltet, dass mindestens zwei Medien zwingend vom Konsumenten genutzt werden müssen, damit die Werbebotschaft inhaltlich komplett zu verstehen.

Direct Marketing

Als Direktmarketing (auch Direct-Response-Werbung) wird innerhalb der Marktkommunikation jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine persönliche Ansprache des potentiellen Kunden mit Responsemöglichkeit verknüpft.

Dritter Sektor

Hier positionieren sich private Organisationen und Zivilgesellschaft in Abgrenzung zu Staat ("Erster Sektor") und profitorientierter Marktwirtschaft ("Zweiter Sektor"). (Etzioni 1973)

Fundraising

Unter Fundraising wird derjenige Teil des Beschaffungsmarketing einer Non-Profit-Organisation verstanden, bei dem die benötigten Ressourcen ohne marktadäquate materielle Gegenleistung beschafft werden. Benötigte Ressourcen sind nicht nur Finanzleistungen, sondern auch Sachleistungen, Dienst- einschließlich Arbeitsleistungen, Rechte und Informationen (Michael Urselmann, Erfolgsfaktoren, 1997)

Guerilla-Marketing

Guerilla-Marketing bezeichnet die Wahl undogmatischer, ungewöhnlicher Aktionen im Marketing, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung versprechen. Guerilla Marketing hat den entschiedenen Vorteil, das es meist nur ein relativ kleines Budget fordert. Ungewöhnliche Methoden und Preismodelle, jenseits der Lehrbuchmethoden sollen überproportionale Aufmerksamkeit und Erfolg sichern. Beispiele sind etwa Kooperationsgeschäfte mit großen lateral im Markt tätigen Unternehmen, der Aufkauf von Rest-Werbesekunden in den Medien, das Verfassen von Leserbriefen oder das Abhalten von Podiumsdiskussionen und Gründung politischer Initiativen mit dem Ziel, das eigene Angebot herauszustellen. Guerilla-Marketing soll überraschend, effizient, rebellisch, ansteckend, unkonventionell und idealer weise spektakulär sein. Die Aktionen sind oft einmalig und zeitlich begrenzt und selten wiederholbar. Diese Aktionen sollen den Raum des Gewohnten sprengen und einen "Aha"-Effekt erzielen.

Issue-Management

Issue Management bezeichnet die systematische Auseinandersetzung einer Organisation (in der Regel Unternehmen, aber auch Behörden, Parteien, Verbände etc.), mit Anliegen ihrer Umwelt. Dabei geht es darum, in der Öffentlichkeit aufkommende, organisationsrelevante Themen frühzeitig zu erkennen und hierauf zu reagieren. Dies kann durch Beteiligung am öffentlichen Meinungsbildungsprozess geschehen oder durch Anpassung der Organisationspolitik. Darüber hinaus gehören auch Maßnahmen einer Organisation selbst, Themen in die öffentliche Diskussion zu bringen, zum Issue-Management.

Kommunikationsziele

Ziele, die die Kommunikation einer Organisation erfüllen sollen (zum Beispiel Bekanntheitssteigerung, Einstellungsänderung, Verhaltensänderung). Sie sollten operationalisierbar und messbarfestgelegt sein.

Lobbying

Unter Lobbying versteht man eine Form der Interessenvertretung bei der die Einflussnahme auf ein politisches System, i.d.R. durch gezielte Ansprache von Regierungsmitgliedern, Beamten oder anderen Volksvertretern erfolgt. Lobbygruppen versuchen gezielt, Ansätze und Meinungen ihrer Auftraggeber in politische Prozesse, wie beispielsweise Gesetzgebungsverfahren einzubringen.

Marketing

Marketing hat im Unternehmen die Aufgabe, den Aufbau, die Aufrechterhaltung und Verstärkung der Beziehungen zum Kunden, anderen Partnern (Stakeholdern) und gesellschaftlichen Anspruchsgruppen zu gestalten. Mit der Sicherung der Unternehmensziele sollen auch die Bedürfnisse der beteiligten Gruppen befriedigt werden. (Grönroos)

Mission Statement

Ein Werte-Statement, das die Frage nach dem "warum existieren wir?" einer Organisation beantworten soll. Ein Mission Statement definiert nicht Ziele oder Zielsetzungen, sondern spiegelt eher eine realistische, aber dennoch weitsichtige Festsetzung darüber wider, was die Organisation ist, wem sie dient, was sie tut und was sie leisten kann.
Non-Profit-Marketing

Marketingkonzepte für Non-Profit-Organisationen deren Zielsetzung nicht monetärer Natur sind, sondern grundsätzlich soziale Ziele verfolgt.

NPO vs. NGO

Die Non-Profit-Organisation (NPO) verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele, muss aber nicht explizit das Wohl der Menschen verfolgen. Die Non-Governmental-Organisation (NGO) beziehungsweise Nichtregierungsorganisation (NRO) ist eine bewusst in Opposition oder zur Ergänzung staatlicher Verantwortung gegründete Gesellschaftsform. (Europäische Kommission, "Civil Society in 2010")

Positionierung

Als Positionierung bezeichnet man die Stellung, die ein Produkt oder eine Marke im Wahrnehmungsraum der Konsumenten einnimmt beziehungsweise den Prozess der Bestimmung und Kommunikation von entscheidenden Eigenschaften, um eine angestrebte Position zu erreichen.

Primärforschung

Primärforschung (field research) als eine Methode der Marktforschung wird genutzt, um neue bisher noch nicht erfasste Marktdaten zu erheben. Sie steht somit im Gegensatz zur Sekundärforschung (desk research) und wird hauptsächlich von Großunternehmen und Marktforschungsinstituten durchgeführt.

Rebriefing

Das Rebriefing erfolgt nach dem Briefing und stellt die Weiterentwicklung des Ursprungsbriefings dar. Es ist Grundlage für den Vertragsabschluss zwischen Agentur und Kunde.

RGB

Das Kürzel RGB steht für den Farbkreis Rot Grün Blau und beschreibt ein additives Farbmodell. Jede Farbe wird durch drei Werte beschrieben: den Rot-, den Grün- und den Blauanteil. Der Farbanteil kann jeweils zwischen 0% und 100% variieren.
Sekundäranalyse

Die Sekundärforschung oder auch Sekundäranalyse bedient sich bereits erhobener Daten aus der Marktforschung.

Sozialmarketing (Social Marketing)

Sozialmarketing bezeichnet einerseits die Planung, Organisation und Kontrolle von Marketingstrategien und -aktivitäten nicht-kommerzieller Organisationen (institutionsbezogenes Verständnis), andererseits Strategien, die direkt oder indirekt auf die Lösung sozialer Aufgaben gerichtet sind (problemorientierte Verständnis). (Luthe: Sozialmarketing, 1997)

Sponsoring

Sponsoring bedeutet die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln oder Dienstleistungen durch Unternehmen zur Förderung von Personen oder Organisationen im sportlichen, kulturellen oder sozialen Bereich verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmenskommunikation zu erreichen. (Bruhn, Sponsoring, 1991)

Swot-Analyse

Die SWOT-Analyse (Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats) ist ein Werkzeug des strategischen Managements, wird aber auch für formative Evaluationen und Qualitätsentwicklung von Programmen eingesetzt. In dieser einfachen und flexiblen Methode werden sowohl innerbetriebliche Stärken und Schwächen (Strength-Weakness), als auch externe Chancen und Gefahren (Opportunities-Threats) betrachtet, welche die Handlungsfelder des Unternehmens betreffen. Aus der Kombination der Stärken/Schwächen-Analyse und der Chancen/Gefahren-Analyse kann eine ganzheitliche Strategie für die weitere Ausrichtung der Unternehmensstrukturen und der Entwicklung der Geschäftsprozesse abgeleitet werden. Die SWOT-Analyse ist ein weit verbreitetes Instrument zur Situationsanalyse, welches nicht nur in der strategischen Unternehmensplanung eingesetzt wird. Innerhalb des Marketings lässt sich der SWOT-Ansatz z.B. im Bereich der Produktpolitik, insbesondere für die Festlegung des Produktlebenszyklus, einsetzen.

Teaser

Teaser ist ein Begriff aus der Film- und Fernsehbranche und bezeichnet sowohl einen ersten kurzen Werbefilm für einen Film , als auch den Teil eines Films oder Fernsehspiels, der vor dem Vorspann gezeigt wird. Letztgenanntes ist auch als Cold open oder Cold opening bekannt. In beiden Fällen soll der Teaser den Zuschauer neugierig machen und dazu animieren den beworbenen Film an- bzw. den begonnenen Film weiter zu schauen.

Werbung

Absichtlich kommunikative Beeinflussung des Menschen durch spezifische Werbemittel und –träger um beim Adressaten Einstellungen und oder Verhaltensweisen im Sinne der Marketingziele zu verändern.

Viral-Marketing

Virales Marketing (auch Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie ein Virus ausbreiten. Die Verbreitung der Nachrichten basiert oftmals auf Mundpropaganda, also der Kommunikation zwischen den Kunden oder Konsumenten. Vor allem via Internet findet viel virales Marketing statt.

Yield-Management

Ein Instrument zur simultanen und dynamischen Preis- und Kapazitätssteuerung. Beispiel Preisgestaltung von Luftfahrtgesellschaften. (Wikipedia 2005)